Hallo du da, ich möchte dir von mir erzählen. Am liebsten natürlich von den ach so zahlreichen Dingen, die mich schmücken, in denen ich talentiert bin. Der Plan war zunächst eine Rubrik auf diesem Blog einzuführen, „Die 1000 Talente des Marius D.“ 

Anfangs dachte ich, das ist genial, das wollen die Leute lesen, jetzt kommt der Durchbruch. Ich fing also an einen Plan zu erstellen, eine Liste. Also begann ich diese Liste zu füllen, eben mit meinen Talenten, schließlich sollte sie dem Arbeitstitel gerecht werden und die Zahl 1000 erreichen. Voller Euphorie begann ich nun, nach und nach meine Talente aufzuschreiben. 

Nach ca. 15 Minuten setzte ich zur ersten Pause an, ziemlich geschafft betrachtete ich meine Sammlung:

  1. Einfallsreicher Rubrikenfinder 
  2. Ich habe schonmal ein ganzes Blech mit Pizza ALLEIN gegessen
  3. .

Bei 3. habe ich bereits den Kugelschreiber angesetzt, dann aber gemerkt das schlafen kein Talent ist.

Da waren wir nun, ich und die Liste. Für eine Blog Rubrik waren Punkt Eins und Zwei nicht wirklich geeignet und so beschloss ich dann den umgekehrten Weg zu gehen.

Jetzt ist sie da, meine erste Blog Rubrik. Ich möchte also von meinen Schwächen berichten. Vielleicht ist das in der heutigen Zeit gar nicht mal so schlecht, denn meistens wollen wir doch immer positiv in der Öffentlichkeit stehen, mit möglichst vielen Filtern im Gesicht, sodass man gar nicht mehr man selbst ist. Ich persönlich benutze natürlich nie Filter. 

In der ersten Ausgabe soll es um ein Thema gehen, was mich schon ziemlich lang begleitet. Ich denke es verfolgt mich seitdem ich Fahrrad fahren kann. Das Thema lautet Fahrräder. Nein es ist nicht so, dass meine Fahrradfahrkünste schlecht sind, nein, es ist vielmehr das Objekt an sich, welches zeigt, dass wir – die Fahrräder und ich, vielleicht ein Problem haben. Der Punkt ist, ich bin verdammt schlecht im Umgang mit Fahrrädern. Das klingt aufs erste komisch, aber lest selbst.

Es begann mit einem Baumarktfahrrad. Ich war noch ziemlich jung als ich es bekam. Es gefiel mir eigentlich ganz gut, es standen sogar meine Initialen darauf, ich war ziemlich stolz. An einem (ich male es mir in meiner Erinnerung grundsätzlich etwas dramatischer aus) ziemlich düsteren, sicherlich sehr kalten (es war Hochsommer) Tag, wachte ich auf (okay, das war nicht das erste Mal.) In meinem kindlichen Spieltrieb war ich bereit die Welt (oder mindestens die Straße vor der Haustür ) zu erkunden. Fröhlich und munter machte ich mich auf dem Weg zu meinem dunkelblau/ silbernen Drahtesel. Doch ich musste feststellen, dass es einfach nicht mehr da war. Ich wusste nicht recht, wurde es gestohlen? Wurde es von der Regierung für geheime Projekte gebraucht? Ich lag falsch, heute weiß ich natürlich das die Automobil-Lobby dahintersteckte, wer auch sonst?

Natürlich war ich ziemlich enttäuscht, doch ich wusste noch nicht das dies nur der Anfang war. Denn kurze Zeit später (ich glaube es waren 5 Jahre), bekam ich ein neues Fahrrad, ein besseres, es war ein Markenfahrrad von (Achtung liebe Fahrradindustrie- hier könnte ihr Markenname stehen) und ich war begeistert. So begeistert, dass ich selbst noch mehrere Hundert Euro hineinsteckte, um es noch besser zu machen. Neuer Lenker, Gabel, Sattel, volles Programm. Es war der Nimbus 2000 unter den Fahrrädern. Man kann sich schon denken was dann kurze Zeit später passierte. Auch dieses wurde natürlich im Auftrag der Auto-Lobby gestohlen. Der Ärger war natürlich groß.

Man realisiert hier schon, das Fahrräder und ich wirklich nicht die besten Freunde sind, auch nicht die ziemlich Besten. Sie wollen einfach nicht bei mir bleiben, doch das ist nicht das einzige Problem. Die Story geht noch ein bisschen weiter. Aber ich möchte niemanden einen zu langen Text zumuten, da ich selbst immer wieder Konzentrationsprobleme beim lesen dieser bekomme. Ich merke schon, dass die Rubrik mit meinen Schwächen sicherlich reichlich ausgeschöpft werden kann.

Pt. 2 ist bestimmt schon bald verfügbar, bis dahin möchte ich Euch den Tag mit diesem Video versüßen – natürlich passend zur Thematik.