Die einen nennen es Fernweh, ich nenne es…

hmmm…ja Fernweh klingt doch ganz gut! Und damit Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Quatsch mit Marius.

Um ganz ehrlich zu sein steht der Quatsch heute nicht im Zentrum dieses Blogbeitrags. Im Mittelpunkt der Manege steht heute der Dokumentar/ -Roadtrip Streifen Expedition Happiness. 

Der Film von Felix Starck und Selima Taibi lösten einen riesen Hype aus, auch ich wurde davon infiziert und wagte mich daher in das Kino meines Vertrauens und sah mir den Film genauer an.

Zunächst fiel mir auf dem Weg ins Kino auf das Expedition Happiness wahrscheinlich mein erster Dokufilm war, welchen ich auf der großen Leinwand betrachten werde. Daher kann ich jetzt keine Expertenmeinung anbringen, aber wer meiner Leser erwartet das schließlich? „Einmal Popcorn groß bitte“ und wieder ein halbes Monatsgehalt ärmer setzte ich mich in den roten und weichen Kinositz und schaltete den Neidmodus an.

Der Film dreht sich um die Reise von Machern Felix und Selima mit Publikumsliebling Rudi. Letzterer bekam wohl die meisten Reaktionen des vollen Kinosaals 1. „oooohhhh…nieeeeeeedlich..süüüüß“. Ich gebe zu, auch mich packte das Rudifieber.

Auf ihrer Reise fahren die 3 Wahlberliner im umgebauten Loft Schulbus von Richtung Alaska bis weit in den Süden und zeigen dabei Bilder die wohl selbst bei Balkonien Fans das Fernweh wecken dürfte. Luftaufnahmen via Drohnen, oder Unterwasseraufnahmen dank GoPro zeigen einfach wunderschöne Landschaften und Orte auf ganz Nordamerika.

Mich beeindruckt der Film weil er gefühlt auch ein sehr langes Youtube Video sein könnte, zumindest was die Technik betrifft. Jeder Youtuber der ein bisschen was auf sich hält ist schließlich mit Drohnen, Kamera und GoPro ausgestattet. Im Gegensatz zu der Mehrzahl der Internetvideos schaffen Felix und Selima aber mehr als nur schöne Bilder zu zeigen. Sie erzählen eine Geschichte, im Vlog Stil und das mit einer Länge von 1 Stunde und 35 Minuten. Mich aber hat der Film wirklich die Zeit über gepackt und man war förmlich dabei. Jetzt mag der ein oder die andere vielleicht denken:

Hipsterfilm.

Klar das liegt nahe, 2 Wahlberliner mit Hund in einem umgebauten Bus reisen durch die Welt. Klar ich gebe zu, es ist schon etwas anderes als Wildcampen ohne Strom und fließend Wasser. Aber man muss zugeben, dass es schon nicht ohne ist, einen Bus selbst so zu gestalten und umzubauen, da gehört schon einiges an Know How dazu. Und der Hype um die beiden bzw. um den Bus ist groß, wie z.B das hier beweist:

Bildschirmfoto 2017-05-06 um 20.18.32

Insgesamt erachte ich Expedition Happiness auf jeden Fall als sehenswert, um dem Alltag zu entfliehen, sich inspirieren zu lassen oder wenn man einfach mal Lust auf eine extra Portion Neid bekommt. Auf der großen Leinwand muss man Ihn nicht sehen, Special Effects gibt es genrebedingt keine. Also klare Filmempfehlung!

Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Trip der Drei!

Hier gehts zum Trailer:

 

PS: Der Film hat einen ziemlich schönen Soundtrack, ein bisschen verträumt, melancholisch, dennoch hörenswert. Ich würde es unter Indiepop verbuchen. Selina (Mogli) hat fast den kompletten Soundtrack gestämmt, hier ein schönes Stück von ihr: